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Der Junge aus Rimini

DENKMALPORTRÄT: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen


Wieckenberg, Gutskapelle.  
Wieckenberg, Landkreis Celle. Eine Gutskapelle, die im Äußeren eher an eine Scheune denken lässt, im Inneren aber im barocken Glanz erstrahlt.

Rimini: Stadt an der italienischen Adria und ein Zentrum des Badetourismus. Schon in der Antike ein wichtiger Hafen, war sie in der Römerzeit Endpunkt der Rom mit der Adriaküste verbindenden Via Flaminia und etwas später auch Ausgangspunkt der bis nach Piacenza führenden Via Aemilia. In der Stadt wurde 1640 Francesco Maria Capellini geboren. Dessen Spuren führen nach Niedersachsen, nach Celle und vor allem nach Wieckenberg.

Nach einer Legende hütete der arme Knabe Schafe. Der oft den Karneval in Venedig besuchende Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg ritt an dem Feld vorüber und warf in den zum Gruß hochgehaltenen Hut des Jungen eine große Münze. Das müsse ein Versehen sein, dachte dieser und tauschte das Geldstück bei einem Kaufmann ein. Dann gab er die gewechselten Münzen dem Herzog zurück, damit dieser ihm eine kleinere Münze geben könne. Das rührte die fürstliche Hoheit und er nahm den wegen seiner spindeldürren Beine genannten Stechinelli mit nach Celle (von stecchino für Zahnstocher).


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Die "Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen" werden vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege herausgegeben, die Zeitschriften erscheinen vierteljährlich im CW Niemeyer Buchverlage GmbH, Hameln und sind über den Buchhandel erhältlich.

Beitrag aus Heft 4/2017, S. 292:

 Dietmar Vonend: Der Junge aus Rimini
(PDF, 3,07 MB)

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