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Burgen in Niedersachsen

Vorstellung des niedersächsischen Beitrags zur europäischen Burgendatenbank ›ebidat‹


Tausende Burgen zeugen von der bewegten und über Jahrhunderte sehr kleinstaatlerischen Geschichte Deutschlands. Viele der Bauwerke sind über die Jahre verschwunden, andere sind als Ruinen erhalten oder wurden aufwendig restauriert. Bis heute ist nicht bekannt, wie viele Burgen es in Deutschland gab. Das Europäische Burgeninstitut hat es sich daher zum Ziel gesetzt, mit dem Projekt ›ebidat‹ eine Art zentrales ›Melderegister für Burgen‹ zu schaffen. Die ›ebidat‹ erfasst nicht nur die noch stehenden Anlagen, sondern möglichst alle ehemals nachweisbaren Burgstellen. Mit Bildern, Grafiken und Zeichnungen werden auf der Internetseite zahlreiche Schlösser und Burgen in Deutschland sowie in Dänemark, Finnland, den Niederlanden, Österreich, der Slowakei, Tschechien und Ungarn vorgestellt. Die Bauwerke, ihre Bauentwicklung und auch die Geschichte ihrer Bewohner werden erzählt. Bei vielen Datenbankeinträgen gibt es auch weiterführende Informationen wie Quellenbelege, Literaturhinweise, Besichtigungszeiten und Tipps für die Anreise.

Der niedersächsische Beitrag zur europäischen Burgendatenbank wurde vom NLD koordiniert und wird am 21. August 2018, ab 16.00 Uhr, der Öffentlichkeit vorgestellt - mit Vorträgen von Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (Präsidentin der Deutschen Burgenvereinigung), Dr. Reinhard Friedrich (Leiter Europäisches Burgeninstitut) und Dr. Markus C. Blaich (NLD).

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