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Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit

Referat A6


Referent / zugleich Koordinator Referatsgruppe A6
Dr. Markus C. Blaich
Tel: 05 11 / 9 25 - 53 35
markus.blaich@nld.niedersachsen.de

Grafik und technische Redaktion
Vijay Diaz
Tel: 05 11 / 9 25 - 53 51
vijay.diaz@nld.niedersachsen.de

Grafik und technische Redaktion
Agata Michalak
Tel: 05 11 / 9 25 - 53 46
agata.michalak@nld.niedersachsen.de

Techniker Bauforschung
Richard Landwehr
Tel: 05 11 / 9 25 - 53 91
richard.landwehr@nld.niedersachsen.de

Werla, Königspfalz.  
Werla, Königspfalz, Messbild der geomagnetischen Prospektion in einer Composit-Darstellung mit Luftbild.

Die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit hat zum Ziel, Erkenntnisse über das Mittelalter (ca. 800 bis 1500 n.Chr.) aus Boden- und Baubefunden sowie den bei Ausgrabungen und Bauuntersuchungen gewonnenen Hinterlassenschaften (Befunden und Funden) zu gewinnen. Methodisch ist die Mittelalterarchäologie eng mit der vor- und frühgeschichtlichen Archäologie verwandt. Allerdings spielt hier die Einbindung der Schrift- und Bildquellen eine wichtige Rolle. Enge Beziehungen bestehen weiterhin zur Mediävistik, zur Kunst- und Architekturgeschichte sowie zur Geographie.

Burg Steinbrück.  
Steinbrück, Burg, Fassadenaufmaß des "Zwischenbaus" (Hofseite) mit den wichtigsten Befunden: O-01: Fenster- und Türgewände; O-02: Entlastungsbögen; O-05: Inschriftenstein; O-08: Fehlstelle im untersten Mauer- bzw. Fundamentbereich.

Derzeit werden vier wissenschaftliche Projekte verfolgt:

  • Zusammen mit der Bezirksarchäologie Braunschweig (Referat A2) erfolgen Gesamtauswertung und Publikation der langjährigen Ausgrabungen in der Königspfalz Werla. Dieses Projekt ist eingebunden in ein weitgespanntes Netz unterschiedlichster Partner aus Mediävistik, Archäologie, Naturwissenschaften und Umweltschutz.
  • In enger Kooperation mit der Deutschen Burgenvereinigung e.V. erfolgt eine Bestandaufnahme und Nachinventarisation zu den Burgen des frühen und hohen Mittelalters (ca. 800 bis ca. 1500 n.Chr.) in Niedersachsen.
  • Gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim, Fakultät Bauen und Erhalten, wird Analytische Bauforschung zu den bischöflichen Burgen des Bistums Hildesheim (14./15. Jahrhundert) betrieben.
  • Im Verbund mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim, Fakultät Bauen und Erhalten, sowie dem Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) wird ein stadtbaugeschichtlich ausgerichteter, historisch-archäologischer Stadtkataster zu Hildesheim (9. bis 14. Jahrhundert) erstellt.

Parallel zu diesen wissenschaftlichen Arbeiten zählt vor allem das Publikationswesen (Archäologie) zu den Kernaufgaben des Referenten. Es werden hier die gemeinsam von der Archäologischen Kommission für Niedersachsen e.V. und dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege herausgegebenen Publikationen (vor allem die "Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte" und "Materialhefte zur Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens") betreut.

Archäologisches Stadtkataster (HSA).  

Hildesheim, Michaeliskirche mit Umfeld. Archäologisches Stadtkataster (HSA) mit ersten Hinweisen auf das archäologische Potential unter den heutigen Straßen und im Bereich der unbebauten Flächen.

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