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Montagsvortrag zum Mecklenburgischen Planschatz von Simon Paulus

Von Mitbringseln, Arbeitsproben und Planschätzen – Neu entdeckte Architekturzeichnungen zu kurhannoverschen Bauprojekten des 18. Jahrhunderts


Kürzlich widmete sich in Schwerin eine Ausstellung dem sogenannten "Mecklenburgischen Planschatz". Es handelt sich dabei um etwa 600 Architektur- und Planzeichnungen aus der Plansammlung der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin, die erst vor wenigen Jahren wieder ans Tageslicht gekommen waren. Die Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert zeugen von den europaweiten Beziehungen, welche die Herzöge von Schwerin aus unterhielten. Unter den Blättern finden sich jedoch auch sehr viele Pläne aus den benachbarten Kurhannoverschen Territorien, die nicht nur neue Erkenntnisse zum nachbarschaftlichen Austausch im Bauwesen, sondern auch ungeahnte neue Einblicke in die Baugeschichte einzelner niedersächsischer Baudenkmäler geben können.

Der Architektur- und Bauhistoriker PD Dr.-Ing. Simon Paulus lehrt als Dozent an der Universität Stuttgart und ist derzeit Fellow am Max-Weber-Kolleg in Erfurt. Seine Lehr- und Forschungstätigkeit führte ihn darüber hinaus bisher an die Universitäten Berlin, Braunschweig, Lüneburg und Münster.

Johann August Corvinus, Perspektivische Vogelschau von der Menagerie auf Schloss Weißenstein in Pommersfelden  

Johann August Corvinus, Perspektivische Vogelschau von der Menagerie auf Schloss Weißenstein in Pommersfelden

03. September 2018, 18:00 Uhr

Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Scharnhorststraße 1, 30175 Hannover

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